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„Gewagt – Getan“

Fotografien von Wilhelm Wiechern zu den Baumaßnahmen der Kunsthalle Osnabrück im Foyer des Stadthauses

In, an und auf der Dominikanerkirche arbeiteten über Monate Handwerker verschiedener Sparten. Für die Restauration des Gebäudes umkleideten sie es mit einem riesigen Gerüst, führten Reparaturen aus an Dach, Fenstern und Gemäuer. Die Handwerker selbst – und auch ihre Auftraggeber – sahen darin wohl kaum einen schöpferischen Beitrag zur gegenwärtigen Kunst. Da das Objekt ihrer Aktivitäten, die Kunsthalle, Präsentationen und Wahrnehmung von Kunst zum Zweck hat, diente ihr Schaffen an dieser Stelle zumindest einem kunstinteressierten Publikum. Ihre Tätigkeiten folgten den Abläufen, die aus den jeweiligen Aufgaben erwuchsen, geprägt vom derzeitigen Zustand des Bauwerks, seinen Eigenheiten und dem Stand der Technik. Vorübergehend kombinierten sich so neue Elemente mit dem gewohnten Anblick der Stadt und setzen eigene Akzente, Perspektiven, Strukturen. Besondere Haltungen, Handlungen, Gesten bestimmten den Fortgang des Geschehens.

Dem Fotografen Wilhelm Wiechern erschien es naheliegend und spannend, die Vorgänge um die Kunsthalle im Rahmen eines Fotoprojekts zu begleiten. Unter dem Titel „Gewagt – Getan“ werden vom 9. Januar (Eröffnung: 13. Januar, 15 Uhr) bis 28. Februar im Foyer des Osnabrücker Stadthauses in einer Ausstellung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Dominikanerkirche eine Auswahl der hierbei entstandenen Aufnahmen präsentiert.